Menschenhandel ist ein Verbrechen an der Menschenwürde

Heute ist der Internationale Tag gegen Menschenhandel. Ca. 21 Millionen Kinder und Erwachsene werden laut der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) weltweit versklavt und ausgebeutet, in der Prostitution, als Hausangestellte, im Baugewerbe oder in der Gastronomie.

Auch Österreich ist von Menschenhandel und Ausbeutung betroffen. Das hat der erfolgreiche Polizeieinsatz Ende Juni noch einmal deutlich gezeigt, bei dem in Österreich 5 Verdächtige festgenommen und 12 Menschen befreit werden konnten. Der Einsatz war Teil einer europaweiten Polizeiaktion in insgesamt 22 Ländern, was zeigt, wie wichtig eine gute internationale Kooperation ist, um Menschenhandel zu bekämpfen.

 

Auch in der Parlamentarischen Versammlung der OSZE arbeiten wir daher konsequent daran, die Zusammenarbeit unter unseren Mitgliedstaaten weiter auszubauen. Wichtig ist dabei, dass wir uns sowohl um eine konsequente Verfolgung und Bestrafung der TäterInnen kümmern und auch um einen menschenwürdigen Umgang mit den Opfern. Aber nicht nur die Politik kann handeln! Wie man selbst Menschenhandel und Ausbeutung erkennen kann und was dann zu tun ist, könnt ihr in einer Broschüre der Task Force Menschenhandel der Bundesregierung nachlesen.