{"id":4010,"date":"2017-05-09T09:27:54","date_gmt":"2017-05-09T09:27:54","guid":{"rendered":"https:\/\/christine-muttonen.at\/?p=4010"},"modified":"2017-05-09T09:27:54","modified_gmt":"2017-05-09T09:27:54","slug":"muttonen-eu-muss-nach-innen-sozialer-und-nach-ausen-geeinter-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christine-muttonen.at\/?p=4010","title":{"rendered":"Muttonen: EU muss nach innen sozialer und nach au\u00dfen geeinter werden"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Europ\u00e4ische Union braucht eine soziale Agenda<\/strong><\/p>\n<p><em>Wien (OTS\/SK)<\/em> &#8211; Anl\u00e4sslich des heutigen Europatages r\u00e4t die europapolitische Sprecherin der SP\u00d6, Christine Muttonen, trotz der aktuellen Krisen und Herausforderungen der EU nicht den Blick auf das Wesentliche zu verlieren.\u00a0\u201eAuch im 60. Jahr der R\u00f6mischen Vertr\u00e4ge bleibt die EU ein\u00a0einzigartiges Erfolgsprojekt, \u00fcber das wir uns freuen und auf das wir stolz sein k\u00f6nnen. Nirgendwo sonst auf der Welt genie\u00dfen die Menschen ein so hohes Ma\u00df an Frieden und Freiheit, Wohlstand und Lebensqualit\u00e4t.\u201c Dennoch gilt es laut Muttonen, die EU nach innen sozialer und nach au\u00dfen geeinter zu machen. ****<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Erfreut zeigt sich Muttonen \u00fcber den klaren Wahlsieg von Emmanuel Macron in Frankreich. \u201eDie Politik, die f\u00fcr ein Europa des Miteinanders eintritt, hat sich \u00fcberlegen gezeigt gegen\u00fcber jener Politik, die nur nach Abschottung trachtet\u201c, h\u00e4lt Muttonen fest. Nun gehe es aber sowohl in Frankreich als auch in der EU darum, \u201eden Blick auf existente Ungleichheiten zu richten und der Europ\u00e4ischen Union eine soziale Agenda zu geben\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Sozialdemokratin wies in diesem Zusammenhang auf die ernsthaften Schwachstellen der Union hin, die unbedingt behoben werden m\u00fcssten, um den Zusammenhalt der EU nicht zu gef\u00e4hrden und die Gemeinschaft f\u00fcr die Zukunft fit zu machen. \u201eDie EU hat sich in der Vergangenheit zu sehr darauf konzentriert, einen gemeinsamen Markt zu schaffen und daneben vergessen, auch f\u00fcr ausreichend sozialen Schutz zu sorgen\u201c, kritisiert Muttonen. Das m\u00fcsse jetzt schnellstm\u00f6glich nachgeholt werden. Viele Menschen h\u00e4tten in den letzten Jahren das Vertrauen in die EU verloren, weil die Union nicht genug gegen die zunehmende soziale Unsicherheit in ihren Mitgliedsl\u00e4ndern unternommen habe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zwtl.: Sozialsysteme sch\u00fctzen und unterst\u00fctzen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eWill die EU verlorengegangenes Vertrauen zur\u00fcckgewinnen, muss sie die Sozialsysteme ihrer Mitgliedsl\u00e4nder besser sch\u00fctzen und unterst\u00fctzen. Daf\u00fcr braucht es umfassende Initiativen f\u00fcr mehr Jobs und EU-weite soziale Mindeststandards, ebenso wie den Kampf gegen unfaire Steuertricksereien und Lohndumping. Das Prinzip des gleichen Lohns f\u00fcr gleiche Arbeit am gleichen Ort muss in der EU endlich umgesetzt werden\u201c, fordert Muttonen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben der Sozialpolitik ist f\u00fcr Muttonen auch die gemeinsame Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik eine Baustelle, auf der es weiter vorangehen muss. \u201eWachsende Spannungen zwischen Staaten, B\u00fcrgerkriege, internationaler Terrorismus und Hungersn\u00f6te sind Herausforderungen, die auch unseren Frieden und unsere Sicherheit in Europa bedrohen und denen wir uns nur gemeinsam stellen k\u00f6nnen. Wollen wir nicht, dass andere \u00fcber unsere Sicherheit entscheiden, brauchen wir neben einem besseren und gemeinsamen Au\u00dfengrenzschutz auch eine handlungsf\u00e4higere EU-Au\u00dfenpolitik, mit der wir uns aktiv in die internationale Konfliktl\u00f6sung einbringen k\u00f6nnen\u201c, unterstreicht Muttonen. (Schluss) bj\/kg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Union braucht eine soziale Agenda Wien (OTS\/SK) &#8211; Anl\u00e4sslich des heutigen Europatages r\u00e4t die europapolitische Sprecherin der SP\u00d6, Christine Muttonen, trotz der aktuellen Krisen und Herausforderungen der EU nicht den Blick auf das Wesentliche zu verlieren.\u00a0\u201eAuch im 60. 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