{"id":2907,"date":"2015-09-25T14:02:31","date_gmt":"2015-09-25T14:02:31","guid":{"rendered":"https:\/\/christine-muttonen.at\/?p=2907"},"modified":"2015-09-25T14:02:31","modified_gmt":"2015-09-25T14:02:31","slug":"muttonen-zum-internationalen-tag-der-nuklearen-abrustung-mussen-ruckkehr-zur-atomaren-abschreckung-in-europa-verhindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christine-muttonen.at\/?p=2907","title":{"rendered":"Muttonen zum Internationalen Tag der nuklearen Abr\u00fcstung: M\u00fcssen R\u00fcckkehr zur atomaren Abschreckung in Europa verhindern"},"content":{"rendered":"<p><strong>SP\u00d6-Sprecherin f\u00fcr Au\u00dfenpolitik fordert Abr\u00fcstungsschritte bei UN-Generalversammlung<\/strong><\/p>\n<p><em>Wien (OTS\/SK)<\/em>\u00a0&#8211;\u00a0Anl\u00e4sslich des morgen stattfindenden &#8222;Internationalen Tages der vollst\u00e4ndigen nuklearen Abr\u00fcstung&#8220; macht die au\u00dfenpolitische Sprecherin der SP\u00d6,\u00a0Christine Muttonen, auf die beunruhigende Entwicklung in Europa aufmerksam. &#8222;Im Zuge der Ukrainekrise ist die Gefahr eines atomaren Konflikts in Europa wieder realer geworden. Die Androhung der Aufr\u00fcstung und des Einsatzes von Atomwaffen ist in den Sicherheitsdiskurs zur\u00fcckgekehrt. Das ist zutiefst besorgniserregend&#8220;, warnt Muttonen. Die au\u00dfenpolitische Sprecherin der SP\u00d6 fordert daher, dass sich \u00d6sterreich auf der bevorstehenden UN-Generalversammlung gemeinsam mit gleichgesinnten Staaten f\u00fcr konkrete Abr\u00fcstungsschritte einsetzt. ****<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Aktuell gibt es weltweit noch immer rund 16.000 Nuklearwaffen. Anstatt einen Dialog \u00fcber die Abr\u00fcstung dieser Best\u00e4nde zu f\u00fchren, arbeiten die meisten Atomwaffenstaaten jedoch an der Modernisierung ihrer Kernwaffen. So lasse etwa die Meldung aufhorchen, dass die USA ihr Arsenal in Deutschland mit neuen Atombomben aufstocken wollen. Russland habe darauf im Gegenzug gedroht, das &#8222;strategische Gleichgewicht&#8220; in Europa wieder herstellen zu wollen und nuklear best\u00fcckte Iskanderraketen in Kaliningrad zu stationieren. &#8222;Diese Entwicklung m\u00fcssen wir beenden, bevor sich Europa erneut in einer nuklearen R\u00fcstungs- und Eskalationsspirale befindet. Der Notausgang liegt in der vollst\u00e4ndigen Abr\u00fcstung der Atomwaffen&#8220;, sagt Muttonen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die au\u00dfenpolitische Sprecherin weist au\u00dferdem auf die generelle Gefahr hin, die von Atomwaffen auch in Friedenszeiten ausgeht. &#8222;Die Detonation durch einen Unfall ist jederzeit m\u00f6glich. Atomwaffen sind durch Menschen geschaffene Maschinen und Maschinen k\u00f6nnen versagen -das gilt f\u00fcr den Toaster wie f\u00fcr Flugzeuge und auch f\u00fcr Atomwaffen.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dass Atomwaffen auch f\u00fcr das neutrale \u00d6sterreich eine gro\u00dfe Gefahr darstellen, haben Studien der Zentralanstalt f\u00fcr Meteorologie und Geodynamik in Wien-D\u00f6bling gezeigt. Bei einer nuklearen Explosion auf dem italienischen NATO-Atomwaffenst\u00fctzpunkt in Aviano m\u00fcssten hunderttausende Menschen in \u00d6sterreich evakuiert werden und unser Land w\u00e4re massiv vom Fallout betroffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch Atomwaffen sind nicht nur gef\u00e4hrlich, sie sind auch teuer. Jedes Jahr verschlingt die atomare Bedrohung eine Summe von 100 Milliarden US-Dollar. &#8222;Dieses Geld k\u00f6nnten wir weitaus sinnvoller einsetzen statt sie in eine tickende Zeitbombe zu stecken, die sich letztlich gegen uns alle wenden kann&#8220;, so Muttonen. (Schluss) bj\/ph\/mp<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SP\u00d6-Sprecherin f\u00fcr Au\u00dfenpolitik fordert Abr\u00fcstungsschritte bei UN-Generalversammlung Wien (OTS\/SK)\u00a0&#8211;\u00a0Anl\u00e4sslich des morgen stattfindenden &#8222;Internationalen Tages der vollst\u00e4ndigen nuklearen Abr\u00fcstung&#8220; macht die au\u00dfenpolitische Sprecherin der SP\u00d6,\u00a0Christine Muttonen, auf die beunruhigende Entwicklung in Europa aufmerksam. &#8222;Im Zuge der Ukrainekrise ist die Gefahr eines atomaren Konflikts in Europa wieder realer geworden. 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