{"id":2324,"date":"2014-12-03T14:01:20","date_gmt":"2014-12-03T14:01:20","guid":{"rendered":"https:\/\/christine-muttonen.at\/?p=2324"},"modified":"2014-12-15T14:03:26","modified_gmt":"2014-12-15T14:03:26","slug":"cosac-sitzung-in-rom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christine-muttonen.at\/?p=2324","title":{"rendered":"COSAC-Sitzung in Rom"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/christine-muttonen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/141201_COSAC_Rom.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2325\" title=\"141201_COSAC_Rom\" src=\"https:\/\/christine-muttonen.at\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/141201_COSAC_Rom-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Vom 30. November bis zum 2.Dezember war ich als sozialdemokratisches Mitglied des \u00f6sterreichischen EU-Ausschusses auf der Konferenz der nationalen EU-Aussch\u00fcsse in Rom. Die Konferenz findet halbj\u00e4hrlich in dem Land statt, das grade die EU-Ratspr\u00e4sidentschaft inne hat und gibt den Vertretern der nationalen Parlamente sowie des Europ\u00e4ischen Parlaments die Gelegenheit sich auszutauschen und gemeinsame Positionen zu EU-Themen zu formulieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Rom standen unter anderem die Zwischenbilanz der EU 2020-Strategie f\u00fcr Wachstum, Besch\u00e4ftigung und Wettbewerbsf\u00e4higkeit, die Reform der EU-Institutionen sowie die Rolle der EU im Mittelmeerraum und in Osteuropa auf der Tagesordnung.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mit Blick auf die EU 2020-Strategie haben wir mehrheitlich das von der neuen Kommission vorgeschlagene 300-Mrd.-\u20ac-Investitionsprogramm begr\u00fc\u00dft, gleichzeitig aber betont, dass dieses Investitionsvolumen bei weitem noch nicht ausreicht, um die EU 2020-Ziele erreichen zu k\u00f6nnen. Um \u00f6ffentliche Investitionen in EU 2020-Projekte und in Projekte gegen die Jugendarbeitslosigkeit zu erleichtern, haben wir auf der Konferenz zudem vorgeschlagen, Investitionen, die durch die EU Struktur- und Investitionsfonds kofinanziert werden, nicht in die Berechnung des strukturellen Defizits einzubeziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein eigenes Statement habe ich zum Thema EU-Reform abgegeben. Dabei habe ich hervorgehoben, dass der Vertrag von Lissabon die EU zwar viel demokratischer gemacht hat, aber grade bei den Mitwirkungsm\u00f6glichkeiten der nationalen Parlamente noch viele Verbesserungen m\u00f6glich sind. Die EU bed\u00fcrfe bei ihren Entscheidungen einer doppelten Legitimation \u2013durch das EU-Parlament und durch die nationalen Parlamente. Darum sei es wichtig, die nationalen Parlamente st\u00e4rker als bisher in die Gesetzgebung einzubinden. Das gelte besonders f\u00fcr die Eurozone, wo eine notwendige st\u00e4rkere Integration nur dann Zustimmung erhalten werde, wenn sie mit einer intensiveren demokratischen Mitbestimmung einhergehe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was die Nachbarschaftspolitik der EU angeht, so sprachen sich die Konferenzteilnehmer daf\u00fcr aus, die Nachbarstaaten der Union besser bei ihren Demokratisierungsprozessen\u00a0 zu unterst\u00fctzen und dabei auch die Zivilgesellschaft besser einzubeziehen. Die Konferenz begr\u00fc\u00dfte zudem die Parlamentswahlen, die am 26. Oktober in der Ukraine stattgefunden haben. Das milit\u00e4rische Vorgehen Russlands in der Ostukraine wurde verurteilt, gleichzeitig haben wir gegen\u00fcber der ukrainischen Regierung st\u00e4rkere Reformbem\u00fchungen und einen landesweiten Dialog angemahnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 30. 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