{"id":1773,"date":"2014-03-14T11:13:56","date_gmt":"2014-03-14T11:13:56","guid":{"rendered":"https:\/\/christine-muttonen.at\/?p=1773"},"modified":"2014-03-20T11:15:03","modified_gmt":"2014-03-20T11:15:03","slug":"muttonenschieder-europaische-gesamtstrategie-fur-syrien-notwendig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christine-muttonen.at\/?p=1773","title":{"rendered":"Muttonen\/Schieder: Europ\u00e4ische Gesamtstrategie f\u00fcr Syrien notwendig"},"content":{"rendered":"<p><strong>Au\u00dfenpolitische Sprecherin der SP\u00d6 Christine Muttonen und SP\u00d6-Klubobmann Andreas Schieder halten Arbeitsgespr\u00e4ch mit dem syrischen Oppositionspolitiker George Sabra ab<\/strong><\/p>\n<p><em>Wien (OTS\/SK) &#8211;<\/em>\u00a0&#8222;Der Krieg in Syrien hat seit M\u00e4rz 2011 \u00fcber 102.000 Opfer gefordert, \u00fcber 93.000 Personen gelten als vermisst. Die Syrerinnen und Syrer sind auf die Hilfe der Europ\u00e4ischen Union und deren Mitgliedstaaten angewiesen. Solidarit\u00e4t ist das Gebot der Stunde&#8220;, betont die SP\u00d6-Sprecherin f\u00fcr Au\u00dfenpolitik\u00a0Christine Muttonen\u00a0heute, Freitag, anl\u00e4sslich eines Arbeitsgespr\u00e4chs mit dem syrischen Oppositionspolitiker George Sabra. &#8222;Alle 10 Minuten wird in Syrien ein Mensch bei Kampfhandlungen verletzt, alle 15 Minuten kommt ein Mensch gewaltsam zu Tode, jeden Tag werden 8 syrische Kinder get\u00f6tet. Die europ\u00e4ische Staatengemeinschaft darf dabei nicht zusehen. Wir m\u00fcssen der syrischen Bev\u00f6lkerung beistehen. Die im Dezember 2013 beschlossene \u00f6sterreichische Beteiligung an der UN-Mission zur Vernichtung der syrischen Chemiewaffen ist ein erster wichtiger Schritt. Wir brauchen aber eine europ\u00e4ische Gesamtstrategie zur L\u00f6sung des blutigen Konflikts&#8220;, fordert SP\u00d6 -Klubobmann\u00a0Andreas Schieder. ****<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im gemeinsamen Gespr\u00e4ch erkl\u00e4rte der syrische Oppositionspolitiker George Sabra, wie notwendig neben einer politischen L\u00f6sung des Konflikts derzeit auch die humanit\u00e4re Hilfe sei: Zahlreiche Fl\u00fcchtlingslager k\u00e4mpfen aufgrund der hohen Brotpreise mit einem Mangel an Lebensmitteln. Medikamente f\u00fcr chronische Krankheiten fehlen fast g\u00e4nzlich; mehrere F\u00e4lle von Polio erfordern schnellstm\u00f6gliche Intervention, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. In vielen Gebieten steht nicht ausreichend Trinkwasser zur Verf\u00fcgung. Und als w\u00e4re das noch nicht schlimm genug, gibt es f\u00fcr zehntausende vertriebene Syrerinnen und Syrer nicht einmal Platz in den provisorisch errichteten und d\u00fcrftig ausgestatteten Fl\u00fcchtlingslagern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Angesichts der dramatischen Lage in syrischen Fl\u00fcchtlingslagern hat \u00d6sterreich bereits im August des vergangenen Jahres die humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr Syrien um 600.000 Euro angehoben. &#8222;Wir sind uns dessen bewusst, dass dies nur einen kleinen Beitrag zur L\u00f6sung des Problems leistet, versichern aber, dass wir im Rahmen des budget\u00e4r M\u00f6glichen alles tun, um der syrischen Bev\u00f6lkerung unter die Arme zu greifen&#8220;, versprach Muttonen dem Oppositionspolitiker Sabra. &#8222;Wir haben in \u00d6sterreich eine starke Tradition der internationalen Zusammenarbeit und nehmen unsere au\u00dfenpolitische Verantwortung sehr ernst. Wir setzen uns daher auch mit allen Kr\u00e4ften f\u00fcr eine gemeinsame europ\u00e4ische L\u00f6sung ein, in der alle Mitgliedstaaten und nicht nur einzelne ihren Beitrag leisten&#8220;, versicherte SP\u00d6-Klubobmann Schieder. (Schluss) bj\/rp<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Au\u00dfenpolitische Sprecherin der SP\u00d6 Christine Muttonen und SP\u00d6-Klubobmann Andreas Schieder halten Arbeitsgespr\u00e4ch mit dem syrischen Oppositionspolitiker George Sabra ab Wien (OTS\/SK) &#8211;\u00a0&#8222;Der Krieg in Syrien hat seit M\u00e4rz 2011 \u00fcber 102.000 Opfer gefordert, \u00fcber 93.000 Personen gelten als vermisst. Die Syrerinnen und Syrer sind auf die Hilfe der Europ\u00e4ischen Union und deren Mitgliedstaaten angewiesen. 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