{"id":1343,"date":"2013-08-08T13:57:22","date_gmt":"2013-08-08T13:57:22","guid":{"rendered":"https:\/\/christine-muttonen.at\/?p=1343"},"modified":"2013-08-08T13:59:20","modified_gmt":"2013-08-08T13:59:20","slug":"muttonen-zu-lopatka-kampf-gegen-sozialdumping-europaweit-fuhren-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christine-muttonen.at\/?p=1343","title":{"rendered":"Muttonen zu Lopatka: Kampf gegen Sozialdumping europaweit f\u00fchren"},"content":{"rendered":"<p><strong>SP\u00d6 sch\u00fctzt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, w\u00e4hrend \u00d6VP es Konzernen einfach machen will<\/strong><\/p>\n<p><em>Wien (OTS\/SK) &#8211;<\/em>\u00a0&#8222;Die heutige Kritik von Staatssekret\u00e4r Lopatka an den europapolitischen Forderungen der SP\u00d6 ist ein Sinnbild daf\u00fcr, dass es der \u00d6VP mehr um Konzerngewinne als um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht&#8220;, sagt die europapolitische Sprecherin der SP\u00d6, Christine Muttonen, am Donnerstag im Gespr\u00e4ch mit dem SP\u00d6-Pressedienst. V\u00f6llig unnachvollziehbar ist f\u00fcr Muttonen die Weigerung Lopatkas, auf europ\u00e4ischer Ebene gemeinsame Kraftanstrengungen im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit zu unternehmen. &#8222;Wo, wenn nicht auf europ\u00e4ischer Ebene, sollen wir die teilweise erschreckend hohe Jugendarbeitslosigkeit in einigen EU-L\u00e4ndern bek\u00e4mpfen, Herr Lopatka?&#8220;, fragt Muttonen und verweist auf bereits gesetzte Schritte in der EU wie die Besch\u00e4ftigungsgarantie f\u00fcr Jugendliche und die mehreren Milliarden Euro aus dem EU-Budget, die f\u00fcr Ma\u00dfnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nWer die \u00d6sterreicherinnen und \u00d6sterreicher vor Lohn- und Sozialdumping sch\u00fctzen wolle, m\u00fcsse auf europ\u00e4ischer Ebene Ma\u00dfnahmen setzen, anstatt einfach zuzuschauen. &#8222;Wir wollen verhindern, dass aufgrund des Binnenmarkts ein Druck nach unten auf unsere L\u00f6hne und unsere sozialen Standards entsteht. Daher haben wir in \u00d6sterreich mit dem Lohn- und Sozialdumping-Bek\u00e4mpfungsgesetz bereits gehandelt. Auf europ\u00e4ischer Ebene fehlen hier noch entschlossene Ma\u00dfnahmen&#8220;, erkl\u00e4rte Muttonen. Dies liege vor allem an der mangelnden Bereitschaft mancher Arbeitgeberverb\u00e4nde. Die EU sollte daf\u00fcr sorgen, dass in allen Mitgliedstaaten Lohnuntergrenzen eingef\u00fchrt werden \u2013 am besten \u00fcber Kollektivvertr\u00e4ge. Nur so k\u00f6nnen sch\u00e4dliche Auswirkungen auf die L\u00f6hne in anderen L\u00e4ndern langfristig verhindert werden. &#8222;Staatssekret\u00e4r Lopatka muss erkl\u00e4ren, warum er lieber Formalargumente vorschiebt, als sich auf EU-Ebene gegen Lohndumping und Arbeitslosigkeit einzusetzen&#8220;, so Muttonen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die Ausf\u00fchrungen des \u00d6VP-Staatssekret\u00e4rs zur m\u00f6glichen Privatisierung unseres Wassers sind f\u00fcr Muttonen nicht nachvollziehbar. &#8222;Im SP\u00d6-Wahlprogramm bekennen wir uns dazu, alles gegen die Privatisierung unseres Wassers zu tun. Das galt vor der Konzessionsrichtlinie und gilt auch nach ihr.&#8220; Schlie\u00dflich sei es dem Widerstand der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu verdanken, dass der Wassersektor nun vorerst aus der umstrittenen Richtlinie ausgenommen werde. &#8222;Wir haben einen wichtigen Etappensieg erzielt, m\u00fcssen aber weiterhin wachsam bleiben. Auch Lopatka soll sich dazu bekennen, nicht doch insgeheim auf die Wasserprivatisierung hinzuarbeiten&#8220;, so Muttonen. (Schluss) ph\/bj<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SP\u00d6 sch\u00fctzt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, w\u00e4hrend \u00d6VP es Konzernen einfach machen will Wien (OTS\/SK) &#8211;\u00a0&#8222;Die heutige Kritik von Staatssekret\u00e4r Lopatka an den europapolitischen Forderungen der SP\u00d6 ist ein Sinnbild daf\u00fcr, dass es der \u00d6VP mehr um Konzerngewinne als um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht&#8220;, sagt die europapolitische Sprecherin der SP\u00d6, Christine Muttonen, am Donnerstag im Gespr\u00e4ch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,22,16],"tags":[],"class_list":["post-1343","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-europa","category-presse"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christine-muttonen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1343","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/christine-muttonen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/christine-muttonen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christine-muttonen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christine-muttonen.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1343"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/christine-muttonen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1348,"href":"https:\/\/christine-muttonen.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1343\/revisions\/1348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christine-muttonen.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/christine-muttonen.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/christine-muttonen.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}